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"Jugend - die beste Generation" feiert Premiere an der Messe "Grenzenlos" in St. Gallen

Mit Klischees und Vorurteilen brechen

Junges Engagement kennt keine Grenzen. Den Beweis dafür liefert “Jugend - die beste Generation” - eine Plattform, die Projekte von und für Jugendliche vereint und präsentiert. Ein Auftritt an der “Grenzenlos” in St. Gallen könnte nicht passender sein. An der Messe für Freizeit und Fernweh stellten sich vom 20. bis 22. Januar 2017 erstmals zehn Akteure aus der Kinder- und Jugendförderung der Öffentlichkeit vor. Für sie eine einzigartige Chance.

Eine Gruppe Jugendlicher sitzt im Eingangsbereich von Halle 2.0 im Kreis vor einem Zelt und knüpft Freundschaftsarmbändchen - eine idyllische Szene mitten im Sonntags-Gewusel der Messe “Grenzenlos”. Die vielen Menschen um sie herum und das Stimmengewirr scheint die Gruppe gar nicht wahrzunehmen. Ganz anders ist die Stimmung in der gegenüberliegenden Ecke. Da ist Action angesagt. Gerade düst ein Mädchen auf einem Skateboard durch einen richtigen Pumptrack. Auch neben dem Track geht es heiter zu und her: Gerade steht eine Familie vor einer grossen, roten Fotowand, schneidet Grimassen und hat ein “Riesengaudi”. Der Junge, der wenige Meter dahinter  an einem Rätsel rund um einen mysteriösen Koffer kniffelt, lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Er ist schliesslich auf grosser Detektivmission. Solche Szenen spielen sich während der Messe für Freizeit und Fernweh “Grenzenlos” in der St. Galler Olma Halle Nummer 2.0 etliche ab.


Sichtbar machen und Dialog ermöglichen

Unter grossen, bunten Schildern mit der Aufschritt “Jugend - die beste Generation” präsentieren sich vom 20. bis 22. Januar insgesamt zehn Jugendprojekte und -angebote. “Jugend - die beste Generation”, so heisst die Plattform, die dieses Jahr zum ersten Mal an der Messe “Grenzenlos” zu Gast ist. Mit dabei sind die Pfadi der beiden Appenzell und dem Kanton St. Gallen, die CEVI Ostschweiz, Jungwacht - Blauring Ostschweiz, Safranblau, die Samariterjugend Kanton St. Gallen, AKJ / Yesprit, die Jugendarbeit der Evang.-ref. Kirche des Kanton St. Gallen, das Jugendsekretariat St. Gallen, Gummilove und die PumpkingChallenge sowie die Regionalstelle von infoklick.ch, die die Plattform organisiert und koordiniert. “Jugend - die beste Generation” ist seit mehreren Jahren erfolgreich Teil von Publikumsmessen in der Schweiz. Nun feiert sie Premiere in der Ostschweiz.

Die Plattform will junges Engagement sichtbar machen. Jugendprojekte erhalten die Chance, sich und ihre Angebote der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Viele der Projekte und Angebote finden sonst nämlich im “Verborgenen” statt, abgeschottet von den Augen und Ohren der anderen. Viele wissen so gar nicht, dass es in ihrer unmittelbaren Umgebung ganz viele engagierte, kreative, fleissige junge Menschen gibt, die etwas bewegen wollen. “Jugend - die beste Generation” ändert das: Nicht nur können die Projekte ihre Angebote zeigen. Es entsteht auch ein unkomplizierter Dialog mit den Besuchern. Diese können Fragen stellen, mehr erfahren aber auch Anliegen anbringen.

Einmalige Chance, sich zu präsentieren

Der Auftritt an der “Grenzenlos” sei eine einmalige Gelegenheit und eine grosse Chance - so tönt es von allen Beteiligten der St. Galler Ausgabe von “Jugend - die beste Generation”. Denn die Messe stellt den gemeinnützigen Organisationen den Platz kostenlos zur Verfügung. Die Organisation, Koordination wie auch die Werbung übernimmt das Team von infoklick.ch. Die Vereine, Verbände und Projekte konnten sich so darauf konzentrieren, ein tolles Angebot auszuarbeiten und ihren Auftritt zu entwickeln für die “Grenzenlos”. Dafür blieb zwar nicht allzuviel Zeit - Kick-off war erst im Spätherbst. “Ein solches Angebot muss man aber unbedingt wahrnehmen - eine solche Chance haben wir nicht so schnell wieder”, fasst das Team der Jungen Samariter in Worte, was in dem Moment alle vor Ort dachten.

Der Messeauftritt ermöglicht es Klischees und Vorurteile zu brechen. So erzählen die Vertreter der kirchlichen Jugendarbeitsstellen, dass es für sie toll sei, in dem Rahmen zu zeigen, dass sie alles andere als “verstaubt und verschlossen” seien. Die Jugendorganisationen CEVI, Pfadi und Jubla spannen für die drei Tage gleich zusammen. “Es meinen immer alle, zwischen uns herrsche eine Feindschaft”, erklären sie den gemeinsamen Auftritt. Sie beweisen dem Publikum, dass dem nicht so ist. “Wir sind alle eigentlich gleich - mögen und machen das gleiche.”

An der “Grenzenlos” entstehen neue Projekte

Die drei Tage voller Gespräche, Begegnungen und Interaktionen lohnen sich auch in einem anderen Punkt: Die Aussteller haben sich auch untereinander besser kennengelernt, Schnittstellen entdeckt - und bereits sind Ideen für gemeinsame Projekte entstanden. Diese sollen in den nächsten Wochen angepackt werden. Und wer weiss… Vielleicht sieht man die Ergebnisse ja an der Messe für Freizeit und Fernweh 2018. Von der Pfadi über den Samariterverband bis zu Safranblau und GummiLove würden sich alle freuen über einen zweiten Besuch in St. Gallen.

 

Hier siehst du das Programm und Infos zu Grenzenlos 2017.